Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
Lagomichl
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Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#1 

Beitrag von Lagomichl »

 Themenstarter

Guten Abend – als Forumsneuling komme ich gleich mit einem größeren Problem.
Mein Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) hat die Eigenschaft meist beim Beschleunigen unter Last auszusetzen.
Inzwischen bin ich mit meinem Latein am Ende und auch die VW Werkstatt kann nicht mehr weiterhelfen – wer weiß Rat????

Historie: Typ 2DX0AE, WV1ZZZDZ6H028323, MKB: AUH EZ: 29.06.2006 TDI 4Zyl. 2,8 ltr. 158PS, ca. 85000km
Mangel:
Beim Beschleunigen ab ca. 2500 U/min bis 3500 U/min kommt es sporadisch zu temporären Leistungsaussetzern. Es fühlt sich an als ob kurzzeitiger Spritmangel oder fehlender Ladedruck den Beschleunigungsvorgang unterbricht. Nach Sekundenbruchteilen dreht aber der Motor weiter hoch. Erste sporadische Symptome vor etwa einem ½ Jahr. Jetzt aber ständig, vor allem wenn der Motor warm ist.

Geprüft wurden:
Dieselfilter neu, ersetzt
Luftfilter neu, ersetzt
Magnetumschaltventil getauscht
Druckwandler getauscht
Unterdruck-Leitungen abgedrückt, i.O
Wastegateventil gängig
Luftklappe gängig

Auslesen Motorsteuergeräts:
Luftmassenmesser: unplausibles Signal
Kraftstoffdruckregelung: Regelgrenze unterschritten
Geber für Motordrehzahl: unplausibles Signal

Nachdem ich nicht mehr weiterkam, habe ich das Fahrzeug zum Auslesen zur VW Werksatt gebracht. Ergebnis: Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Fehler gefunden -Hochdruckpumpe defekt. Die schlechte: Ersatzteil (2270€!) nicht mehr verfügbar!
Noch schlechter die Rechnung 426€! Ohne Prüfprotokoll! Nachgefordert und erst dann bezahlt.

Was nun? Über ebay aus Litauen eine neue baugleiche Bosch Hochdruckpumpe für 580€ erstanden und sehr mühevoll und zeitaufwändig eingebaut.
Außerdem VCDS gekauft, weil einmal Abzocken fürs Auslesen ist genug!

Ergebnis: Fahrzeug hat noch exakt die gleichen Probleme wie zuvor. Noch immer die gleichen Leistungsaussetzer wie vorher. Der ganze finanzielle und zeitliche Aufwand für die Katz!

Die Werkstatt habe ich mit dem Ergebnis konfrontiert. Dort zuckt man die Schultern und argumentiert, wenn wir einen Fehler gefunden haben (Spannung am Druckgeber Hochdruckpumpe unplausibel) wird das erst ersetzt bevor man weitere Prüfungen macht! Auf solche „Fachleute“ kann ich verzichten!!

Das eigene Auslesen mit VCDS zeigt im Leerlauf keine Abweichung zu den Sollwerten.
Nur noch eine Fehlermeldung: Luftmassenmesser: unplausibles Signal, sporadisch
Aber auch nach dem Wechsel des LLM hat das Fahrzeug die gleichen Probleme wie zuvor.

Bei der Volllastprüfung ist der kurzzeitige Einbruch (nur noch die Hälfte des Sollwerts) bei der Einspritzmenge und der Ansaugluftmenge deutlich zu sehen, während alle anderen Werte im Sollbereich sind.
(siehe beigefügtes Bild)

Was könnte die Ursache für diese Spritaussetzer sein? Die Einspritzventile? Die Stromversorgung – also irgendein Wackelkontakt an den Injektoren?
Habt ihr noch weitere Tipps, wo ich ansetzen kann? Was könnte ich noch überprüfen?

Vielen Dank für eure Geduld mit den umfangreichen Ausführungen und in großer Hoffnung auf einen guten Tipp!

Lagomichl
VCDS-Protokoll.jpg
Michi9999
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#2 

Beitrag von Michi9999 »

Hallo,
ich würde mal beim Luftmassenmesser anfangen. Originalteil? Hast Du den LMM angelernt? Ich denke hier wirst Du die Lösung finden.

Grüße.
Michi.
Womofahrer
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#3 

Beitrag von Womofahrer »

Hallo,

Auf die Schnelle:

Ich weiß nicht, ob Dein Auto auch die eine mit Kabel versehene Einspritzdüse hat. Wenn dort ein Wackelkontakt/Kontaktschwierigkeiten vorliegen, könnte das zu den geschilderten Symptomen passen, weil dann kurzzeitig Spritmangel herrscht.

Rat mal, woher ich das weiß….. :D
Gruß
Holger

1999 312D, 2874ccm, 90kw, Carthago Wohnmobilausbau 41R, 3,4to leer, 3,8to zul. Gesamtgew.
sprinter75
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#4 

Beitrag von sprinter75 »

Guten Tag,

Kommt die Fehler Luftmassenmesser: unplausibles Signal noch immer zurück ?

Wass zeigt die Ladedruck in VCDS während Aussetzer ?

MfG Sprinter75
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JAS
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#5 

Beitrag von JAS »

Hallo, ich würde beim dem Fahrzeug auf den Motorkabelbaum tippen.
VW ist auf die gute Idee gekommen alle Kabel in Rillrohr zu stecken. Das Produziert mit Hilfe von Schwingungen ganz wunderbare Fehler.
Hatte solche Probleme selbst schon. Fehler lies sich auch nicht mit Multimeter messen. War am Ende dann ein hoher Widerstand unter Last, welcher dem Motorsteuergerät falsche Werte vorgegaukelt hat.
Schau auch mal die Injektoren an. Die machen oft Probleme, also die Stecker der Injektoren. Diese kann man zunächst erneuern. Auf Grund der hohen Ströme die da fließen, brennen da gern die Kontakte weg, bzw. erhöhen sich die Widerständen. Gibt es als "Reparatursatz" - also neuer Stecker, welcher angelötet werden muss.
Ich habe dann zum Schluss den Kabelbaum komplett nachgebaut, bei VW gibts da (wenn überhaupt jemals) keinen Ersatz (mehr).
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#6 

Beitrag von bommel »

Hallo Lagomichel,

schau mal hier im Forum

viewtopic.php?p=151790#p151790

da findest Du ganz viel zu diesem Thema, auch meine Leidensgeschichte.

Gruß Jochen
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#7 

Beitrag von Lagomichl »

 Themenstarter

Vielen Dank für die vielen Tipps und euer Engagement.
Die Elektrik zu den Einspritzventilen ist jetzt mein nächster Ansatz. Seither schien mir das nicht so verdächtig, nachdem die Leistungsaussetzer immer so regelmäßig und auch nur kurzzzeitig (sekundenbereich) auftraten. Aber nachdem es unter euch doch viele Leidensgenossen gibt, die hier schlechte Erfahrungen gemacht haben, gehe ich jetzt mit Zuversicht die Düsenverkabelung bzw Steckerkontakte an.
Ich werde natürlich weiter berichten und hoffe auf Erfolg.

Dankbare Schraubergrüße von Lagomichl
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#8 

Beitrag von Lagomichl »

 Themenstarter

Zwischenbericht über den Leidensweg meines Wohnmobil LT 35 AUH.

Nach den regenbedingt unterbrochenen Wiederbelebungsmaßnahmen ging es folgendermaßen weiter:
Als Erstes die Tipps, die sich schnell prüfen ließen:
speziell an Sprinter 75
Nach Löschung und der ersten Vollastfahrt mit neuem Original-LMM hatte ich wieder die Fehlermeldung: unplausibles Signal, sporadisch!
Das deckt sich auch mit den Ergebnissen aus dem VCDS Protokoll. Unter Volllast wird bei jedem Leistungseinbruch für die angesaugte Luftmasse der Wert 700mg/H angezeigt und damit der Fehlerfall laut Handbuch!
Dennoch würde ich den LMM Geber ausschließen wollen, weil neu.
Allerdings muss noch die Verkabelung bis zum Steuergerät geprüft werden. Der Stecker am LMM selbst sieht gut aus und dessen Spannungswerte sind plausibel. Auch die Dichtheit der Luftführung zwischen LMM und Lader werde ich noch ein zweites Mal überprüfen.
Weitere Ergebnisse der Volllastmessung zeigen, dass beim sporadisch auftretenden Leistungseinbruch sich die Einspritzmenge um ca. 40% und der Ladedruck um ca. 10% reduziert – direkt kommunizierend mit dem Einbruch bei der angesaugten Luftmasse/Hub.
Wie schon berichtet treten die Leistungseinbrüche zwischen 2200 und 2800 U/min nur kurzeitig auf – ca.1/10-2/10 s lang – ein Ruckeln im Beschleunigungsvorgang! Interessant ist, dass über 3000 U/min diese Leistungsaussetzer nicht mehr auftreten.
Die Verkabelung und die Stecker bei den Injektoren sehen auf den ersten Blick gut aus. Keine Korrosion, sauber und ohne offensichtliche Schäden. Natürlich ist auch hier noch der komplette Strompfad bis zum Steuergerät zu prüfen. Auch die Injektoren selbst sind noch nicht geprüft. Habe schon Verfahrenstipps bekommen (Dank an windsurfshark), die ich mir aber noch aufspare.
Es gibt also noch viel zu tun!
Deswegen wären mir Abkürzungen hochwillkommen – wer also aus meinen Zwischenbericht und seinen eigenen Erfahrungen weitere Hilfetipps identifizieren kann, der möge sich bitte, bitte, bitte nicht zurückhalten!!!!!!

Ich bleibe am Ball und werde weiter berichten.

Beste Schraubergrüße
Lagomichl
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#9 

Beitrag von JAS »

Ich kann nur sagen, dass man bei dem Thema einen langen Atem braucht. Ich habe mich bei meinem Problem mit dem AUH dumm und dämlich gesucht und alles getauscht was irgendwie in Frage kam. Immer mit dem selben alten Problem.
Daher empfehle ich Dir, als erste Massnahme, erneuer den Kabelbaum vom Luftmassenmesser zum Motorsteuergerät, ganz egal wie gut die Kabel und Stecker aussehen.
Man sieht das den Kabeln nicht an - und unter Last kann man nicht Messen. So würde ich jedenfalls starten...
Viel Erfolg und gute Nerven!
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bommel
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#10 

Beitrag von bommel »

Da fällt mir auch noch ein- Ladeluftkühler Kunststoffecken gerissen , war bei mir auch der fall.

Motorsteuergerät (siehe meinen Leidensweg) ggf auch mal Prüfen lassen.

ECU in Zittau macht das zum fairen Preis.

Gruß Jochen
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#11 

Beitrag von JAS »

ECU in Zittau kann ich auch nur empfehlen. Hatte meins damals auch eingeschickt zum Prüfen. Nicht vergessen das Wegfahrsperrensteuergerät mit zu senden :)

https://ecu.de/
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#12 

Beitrag von Lagomichl »

 Themenstarter

2. Zwischenbericht über den Leidensweg meines Wohnmobil LT 35 AUH.

Historie: Bei meinem Fahrzeug treten zwischen 2200 und 2800 U/min beim Volllastbeschleunigen kurzeitige – ca.1/10-2/10 s lang – Leistungseinbrüche auf. Dieses langsame Ruckeln im Beschleunigungsvorgang hält bis ca. 3000 U/min an. Über dieser Drehzahl treten die Leistungsaussetzer nicht mehr auf und das Fahrzeug beschleunigt wie gewohnt weiter.
Aus dem VCDS Protokoll: Unter Volllast wird bei jedem Leistungseinbruch für die angesaugte Luftmasse der Wert 700mg/H angezeigt und damit der Fehlerfall laut Handbuch! Die Einspritzmenge wird dabei um ca. 40% und der Ladedruck um ca. 10% reduziert – direkt kommunizierend mit dem Einbruch bei der angesaugten Luftmasse/Hub.

Nachdem ich im ersten Bericht die Spritversorgung (neue Hochdruckpumpe etc.) abgesichert hatte, konnte ich bei den nachfolgenden Checks noch immer keine Lösung des Problems finden. Ich bin frustriert!
Nach wie vor die gleiche Fehlermeldung: LMM, G70 unplausibles Signal, sporadisch!

Für den neu eingebauten LMM hatte ich ein vom Kabelbaum unabhängiges eigenes Kabel bis ans Steuergerät aufgebaut und eingepinnt. Erfolglos, weil immer noch der gleiche Leistungseinbruch und die gleiche Fehlermeldung auftritt!
Fazit: am LMM und dessen Elektrik kann es nicht liegen.

Die Dichtheit der Luftführung zwischen LMM und Lader habe ich sichergestellt, indem ich alle Leitungen und den Ladeluftkühler bis 2 bar abgedrückt habe. Keine Leckagen!

Überprüfung sämtlicher Geber und Nehmer am Motorkabelbaum mit dem VAG Prüfer 1598/30: fehlerfrei.

Die Verkabelung und die Stecker bei den Injektoren sind elektrisch überprüft und ok.

Somit ist jetzt alles überprüft, was mir mit eurer Hilfe einfiel.

Es bleibt als letztes das Dieselsteuergerät. Vor dem habe ich mich seither aus Kostengründen gedrückt, nachdem ich seither schon weit über 1500 Euro vergeblich in die Wiederbelegungsmaßnahmen investiert habe (von den Arbeitsstunden ganz zu schweigen).

Oder habt ihr sonst noch einen Tipp, den ich noch vorher checken könnte?

Die „nasse“ Überprüfung der Einspritzventile auf Fördermenge und Spritzbild habe ich wegen Aufwand und Kosten ebenfalls noch im Ausstand – seither gab es dazu aber auch keine Auffälligkeiten in den Messwertprotokollen.

Ich gewinne den Eindruck, dass ich herstellerfreundlich alles überprüfe und ersetze, um schließlich erst am Ende aller Möglichkeiten den Fehler zu finden – wenn er überhaupt zu finden ist! Man braucht wirklich einen langen Atem.
Die Odyssee ist (leider) noch nicht zu Ende!

Beste Schraubergrüße
Lagomichl
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#13 

Beitrag von JAS »

Hey Lagomichl,
die Probleme die ich hatte waren das, der Injektor (Zylinder drei) sporadische ein unplausibles Signal hatte.
Injektor überarbeiten lassen. Stecker mit Kontakten erneuert. Motorsteuergeräte prüfen lassen. Motorsteuergerät getauscht, Kabelbaum durchgemessen. Injektoren untereinander getauscht. Alles ohne Erfolg. Immer wieder Notlauf. Kein klares Fehlerbild. Ich war schon fast soweit einen anderen Motor einzubauen.
Dauer der ganze Versuche acht Monate....!
Dann auf verdacht, den etwas anderes kann man ja nicht machen, den Kabelbaum vom Motorsteuergerät zum Injektor erneuert.
Und siehe da, seitdem läuft der Wagen wie am ersten Tag.

Was ich damit sagen möchte, mit Hilfe von Testern und Bauteil Prüfung/Tausch wirst Du keinen Erfolg haben.
Glaube mir, da hat der Kabelbaum ne Macke. Die Qualität bei MWM is wohl nicht so berühmt.
Bei VW gibts nix mehr. Aber es gibt Leute die so was nachbauen. Besser als neu.

Probiers mal Hier: https://www.kabelbaumtechnik-wagenknech ... uranfrage/

Halte Durch! Der läuft bald wieder! Grüße!
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#14 

Beitrag von jinsvob »

Hallo, vielleicht ist das dumm, aber ich hatte mit einem Sprinter 312 etwas Ähnliches zu tun - es begann in Kroatien. Es war der Unterdruckschlauch des Turbos. Anscheinend Mikrorisse, wenn sie verstopft alles funktioniert, wenn nicht Leistung fiel. Habe es für 50 Cent repariert - 5 cm Schlauch mit ca. 6mm Durchmesser...
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Re: Wohnmobil LT 35 AUH (2.8l CR 158PS) sporadischer Leistungsverlust beim Beschleunigen

#15 

Beitrag von ThePom »

Moin Lagomichl,
Ich bin ganz an deiner Seite!
Seit 2,5 Monaten hab ich das gleiche Problem im anderen Drehzalbereich (ca.1800-2200Upm) und außerdem noch ein Absterben im Standgas.
Ich hab einen neuen Kabelbaum bekommen und eingebaut, KW- und NW Sensor erneuert, Filter erneuert, Zündschlosseinheit erneuert und ich hab sogar ein zweites Steuergerät ergattert, da meines bei ECU Zittau als defekt durch Korrosion unbehandelt wieder zurück kam. Außerdem haben sie gesehen, dass ein kleiner Kondensator abgerissen war und auch schonmal drauf herumgelötet wurde. Naja, das andere Steuergerät sieht zwar besser aus, der Fehler besteht aber immernoch, zumindest im Stand. Bin noch nicht wieder gefahren.
Morgen liest mir der Computer mal das neue SG aus.
Ich bin sooo gespannt, was es im Endeffekt sein kann!

Liebe Grüße
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