Unterschiede Crafter 30 und 35

VW Crafter 2 & MAN TGE - ab 2017
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Gaffa
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Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von Gaffa »

Moin!
Ich bin Henning aus Lübeck und gerade beim Umstieg von T4 auf Crafter.
Gestern habe ich ihn abgeholt mit Aufstelldach, Schlaf-/Sitzbank von Schnierle und anderen Anpassungen für mich.
Bei der Übernahme der Schreck. 3000kg zulässiges Gesamtgewicht. Der Wohnmobilausbauer hat ihn falsch bestellt und in drei Jahren nie nachgesehen.
Aktuell hat er schon über 2,7 To leer und ich will ihn ausbauen. Das geht also nicht.
Der Händler will die Auflastung zahlen aber ich will nicht nur ein Gutachten (habe ja einen 3,5er gekauft und keinen 3,0er) sondern ein gleichwertiges Fahrzeug.
Wisst Ihr, was da alles gemacht werden müsste und was das preislich bedeutet? Man liest viel zum alten (Blattfedern, Dämpfer vorn, Felgen und Reifen) aber zum neuen finde ich nichts.
Anfrage bei VW lasse ich Montag stellen aber die Laufzeit ist im Moment bei 3 Wochen sagt der Händler. So lange will ich nicht warten mit dem Ausbau...
Danke und Grüße!

hljube
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Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von hljube »

Moin Herr Nachbar, da wirst du wohl auf Aussage von Senger warten müssen...
Und darf man fragen welcher Ausbauer das war? Das geht ja wirklich gar nicht sowas. (Ich frage allerdings wegen Einbau eines Aufstelldaches...)
Beim Alten unterscheiden sich die Varianten von 3 - 5T zGG durch unterschiedliche Rahmenteile, Teilweise gedoppelt, Teilweise verstärkt oder mit zusätzlichen Knotenblechen.
Kann mir nicht vorstellen, dass das beim neuen so viel anders ist.
MFG
Julian

-1988er T3 1.6TD (RIP)
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Gaffa
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Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von Gaffa »

Oha. Das klingt ja gar nicht gut. Rahmenteile klingt nach 'kann man nicht nachrüsten'.
Ich möchte sie nicht in die Pfanne hauen. Die waren sehr nett und haben sich sehr viel Mühe gegeben mir schnell das Fahrzeug fertig zu machen. Die kaufen einfach immer 3,5er und haben hier gemeinsam mit dem Händler einen dummen Fehler gemacht wegen dem ich sie aber nicht öffentlich nennen will. Zumindest solange ich davon ausgehe dass sie das lösen.
Grüße

hljube
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Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von hljube »

Voll verständlich, war auch nur wieder meine Sensationsgeilheit :twisted:

Wie gesagt, der VW Händler wird dir das ganz genau sagen können, wahrscheinlich aber auch erst nach Anfrage im Werk...
MFG
Julian

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Gelöschter User

Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von Gelöschter User »

Einfach schauen ob er für eine Auflastung auf 3,8To zugelassen ist und zu welchen Bedingungen.
Ich sehe das aber auch so das gerade bei Blechstärken gespart wird wo man kann so wegen
Gewinnmaximierung und so... :x

MfG Andreas

whopper
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Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von whopper »

es gibt fuer 500 euro ein gutachten von 3 auf 3,5t . da scheint nichts getauscht werden zu muessen.Werde ich vermutlich auch benoetigen. Habe den 30er bestellt da 2500 euro guenstiger.

Gaffa
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Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von Gaffa »

Das Gutachten von SK etc habe ich auch gefunden.
Hier aber mal die offizielle Sicht von VW auf mein Fahrzeug zum Thema:
Zusätzlich zu den bekannten Kosten in Höhe von 1990.- EUR für die Ausstellung der Bescheinigung berücksichtigen Sie bitte noch die folgenden Umrüstungsmaßnahmen:

§ Änderung des Typschildes (nach Erstellung der Bescheinigung über ETKA zu bestellen)
§ Folgende Teile müssen verbaut sein/werden:

2N1 423 061 F (1x)
2N0 413 031 AT (2x)
2N0 411 105 AG (2x)
2N0 412 303 E (2x)
2N0 411 305 (1x)
2N0 513 029 J (2x)
2N0 511 151 Q (2x)
2N0 511 153 (2x)
2N0 511 409 A (1x)
2N0 601 307 N (4x)
Räder Stahlräder 6 1/2J x 16 (4x)
VW nimmt also knapp 2k für ein Stück Papier und dann tauscht man noch allerlei Federn, Lenkgetriebe etc.

So viel für andere, die sich fragen, wo die Unterschiede zwischen den Fahrzeugen liegen/was eine offizielle Auflastung bedeutet / bedeuten könnte (es gibt sicher verschiedene Varianten).
Für mich geht die Geschichte so aus:

- Gutachten zahlt der Verkäufer meines Crafters
- Der Händler meines Verkäufers übernimmt auch Verantwortung und hätte den Umbau komplett übernommen. Da das aber 6,5h Fahrt entfernt ist und der Wagen zwei Tage dort stehen würde ist es für mich unpraktikabel. Der Händler schickt mir nun die Teile und ich muss zusehen wer sie mir verbaut und so bestätigt, dass der TÜV es dann auch umschreibt.

Ende gut, alles gut? Ich werde zwar auf den Kosten für den Einbau sitzen bleiben aber was solls. Dafür war das Basisfahrzeug auch günstig in der Anschaffung und ich habe jetzt zusätzlich noch das halbe Fahrwerk erneuert. Es muss jetzt bloß noch alles klappen...

Gelöschter User

Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von Gelöschter User »

Hallo, sehr informativ, hatte ich mir aber auch so gedacht....
Ganz ehrlich, ich hätte lieber dem Händler die Karre hingestellt und mach mal.
So hast du bei hoffentlich nie eintretenden Problemen nur EINEN Ansprechpartner;
ich weiß (leider) wovon ich spreche.

Wenn alles fertig und du das FZ länger nutzt würde ich noch über eine "Mike Sander Kur" nachdenken,
wegen Rostschutz und so. Hat bei meinen C' 1200 Euronen gekostet und soll mindestens 5 Jahre halten.
Die Hütte war aber 3 Tage weg :lol:

MfG
Andreas

whopper
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Re: Unterschiede Crafter 30 und 35

Beitrag von whopper »

Finde ich auch sehr interessant.
Ich hätte nicht vermutet dass da so viele Teile getauscht werden müssen. ich frage mich wie diese Gutachten Anbieter das hinbekommen haben ohne die ganzen verstaerkten Teile einzubauen

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