UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
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Rexontour
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UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#1 

Beitrag von Rexontour »

 Themenstarter

Halli Hallo liebe Foren-Mitglieder,

wir lesen hier schon eine ganze Weile mit. Da wir mittlerweile vor einem Problem stehen, welches nicht mehr umkehrbar ist, haben wir uns entschlossen, uns hier anzumelden, um mit euch schlauen Köpfen einen Weg zu unserem Ziel zu finden.

Kurz zu uns, wir (meine Frau und ich) sind auf dem Weg eine Weltreise zu starten und wollen diese mit unserem Sprinter (Rex) 903 - 316 CDI - IGLHAUT-Umbau (Baujahr 2001) durch endlose Kilometer und unzählige Länder absolvieren. Dadurch haben wir die letzten Jahre in liebevoller Arbeit unseren (etwas stark durchrosteten) kleinen Rex (Sprinter) wieder aufgepäppelt (Schweißen, lackieren, ...) und im Innenraum ausgebaut bzw. ausbauen lassen.

Nachdem wir einige Probleme und Herausforderungen hatten, wollten wir letztendlich losfahren und sind aber kurzum noch auf die Waage gefahren, um herauszufinden, was der kleine Kerl eigentlich wiegt (Gesamt und pro Achse). Da kam dann auch (wie es vielleicht der Ein oder Andere schon erahnen konnte) der nächste große Hammer und wir waren überladen. Da ja bekanntlich nicht alle schlechten Nachrichten irgendwann kommen, kam gleich der nächste Hammer, bei der Achsvermessung wurde uns mitgeteilt, dass das Differenzial bei der HA zu viel Spiel hat, wodurch uns der gute Mann direkt zu Mercedes geschickt hat (der kannte da einen, der auch direkt für den nächsten Tag einen Termin eingeräumt hat).

Bei Mercedes den Termin dann auch wahrgenommen, wurde uns das Gleiche gesagt... Das Differenzial der HA hat zu viel Spiel und sollte repariert werden... Im gleichen Atemzug haben wir Mercedes gefragt, ob diese eine Möglichkeit zum Wiegen haben. Als diese dann später mit "allem" fertig waren, gings gleich weiter - mit dem Hammer zu duschen. Die guten Leute haben uns mitgeteilt, dass wir folgende Lasten am Fahrzeug haben: VA - 2t; HA 2,6t -> Gesamt 4,6t...
Dies war für uns ein erheblicher Schlag in den Magen und die Welt brach für uns zusammen.... WIE konnten wir uns so stark verkalkuliert haben?!?!?!?

Nachdem wir uns wieder aufgepäppelt haben (Dauer mehrere Tage), haben wir die Eindrücke resümiert und stellten fest: "MOMENT, hier passt irgendwas nicht!"!
Also wurde das (digitale) Telefonbuch aufgeschlagen und alle Möglichkeiten durchtelefoniert, wo man eine geeichte Waage finden kann, bei der eine Achsweise-Abnahme des Gewichts möglich ist (keine Ahnung wie der Fachausdruck hierfür lautet :lol: ). Gesucht -> gefunden!
Bei der geeichten Waage hat sich dann folgendes ergeben: VA - 1,736t (inklusive Fahrer und Beifahrer); HA 2,09t -> Gesamt also 3,826t.

So viel bis zum bisherigen Verlauf und jetzt stehen wir hier vor folgendem Problem:
Unser Sprinter ist aktuell auf 3,2t abgelastet. Dies ist aber auf das schwächere Federpaket von Werk aus zurückzuführen (soviel haben wir bisher hier bei euch gelesen :wink: und aus dem Datenblatt von MB entnommen).
Da wir aber unseren Rex (Sprinter) nur mit circa 40 Liter Kraftstoff (gesamt fasst der Kerl 150 Liter), ohne Wasser (hier kommen noch 130 Liter hinzu) und ohne Hobby-Ausrüstung und Reserverad auf der Waage waren, kommen hier bestimmt noch 200 kg hinzu. Mit anderen Worten, wir sprechen von einem fertigen "Reise-Gewicht" von circa 4,256t. :oops:

Wie bereits gesagt, wir lesen hier bei euch schon eine Weile mit und haben auch bisher folgendes herausgefunden:
  • 1. Es wäre möglich, die VA durch eine stärkere Feder auszutauschen (bspw. vom 616), wodurch die Achslast erhöht wird.
  • 2. Die Achslast der HA könnte man doch durch eine stärkere Blattfeder erhöhen (zumindest glaube ich es, irgendwo hier gelesen zu haben). Wodurch auch hier eine Erhöhung des Ganzen möglich wäre.
  • 3. Das Verbauen von GFK-Federn, wenn schon die verbauten ausgetauscht werden müssen. Wir sehen hier gerade den Nutzen in der Gewichtseinsparung...
  • 4. Wir haben uns bis jetzt in die Anschaffung einer Zusatzluftfederung verliebt. Vor allem der Komfort, das Fahrzeug "jederzeit" anpassen zu können, finden wir für unser Vorhaben sehr charmant. Die anderen Aspekte natürlich ebenso :wink:
  • 5. Die Möglichkeit, die vorhandene Achse gegen die von einem 4xx auszutauschen? Diese sollte - so zumindest ein Tipp - eine höhere Achslast habe (damit hätte sich dann auch vielleicht das Problem mit dem Differenzial erledigt).
  • 6. Herabsetzen der "Technisch zulässige Anhängelast gebremst in kg (O.1)" von den derzeitigen 2t auf "weniger". Hab hier im Forum gelesen, dass es schon umgesetzt wurde.
Natürlich war unser erster Weg eine Anfrage bei Mercedes, diese war aber relativ kurz: "Ein Auflasten geht nicht". Und damit war dann auch die Kuh auf dem Eis...
Eine Anfrage bei IGLHAUT (zum Thema Differenzial, sowie Auflastung) war ebenfalls sehr spärlich: "Nein, das Fahrzeug ist zu alt und wir verbauen nur noch ab 906...".
Mittlerweile haben wir auch einige Hersteller angeschrieben, welche uns bisher entweder gar nicht, oder sehr sporadisch geantwortet haben. Einziger Lichtblick war eine Antwort im Sinne, "Ja, eine Auflastung auf bis zu 4t ist möglich". Diese Antwort hat uns wirkliche Pirouetten hüpfen lassen. Jedoch was uns hierzu wirklich etwas stört ist, wenn wir die oben genannten Punkte auffassen, grob überschlagen und addieren, sollte dann nicht eigentlich "mehr" drin sein, als die besagten 4t? Die Investition von mehreren Schwärme an Euronen abgesehen, dass dann das Gefühl mitfährt, dass man vielleicht mehr Geld investiert hat, obwohl doch eigentlich "mehr" möglich gewesen wäre, zu einem "kleineren" Preis... :? :cry:
Bevor wir aber das Angebot annehmen, möchten wir hier mit euch ins Gespräch gehen, da wir vielmals gelesen haben, dass es der Ein oder Andere geschafft hat, den "Berg zu versetzen".


Dadurch möchten wir euch hier um Folgendes bitten:
Wer kann uns hier bei den oben genannten Punkten helfen? Zum Thema VA-und-HA-Auflastung.
Das, was wir hier benötigen, sind Nachweise, dass diese auch später reibungslos eingetragen wurden bzw. eingetragen werden. So zumindest der Herr von der DEKRA (das waren mittlerweile auch mehrere), der/die nichts unternehmen wollen, solange wir kein Schriftstück nachweisen können.
Also mit anderen Worten, wenn wir jemanden finden, der oben genannte Punkte erfolgreich umgesetzt hat, inklusive Nachweis bzw. Gutachten, dann könnten wir (und vielleicht auch später Andere) dies aufgreifen, die genannten Punkte abarbeiten und dadurch eine Auflastung zu unseren 4,25t erreichen. Wir können uns ebenfalls vorstellen, dass der Rahmen an bestimmten Stellen verstärkt werden müsste, aber auch dies sollte doch eigentlich machbar sein. :wink:
(Die Punkte zu Felge und Reifen klammern wir hier einfach aus, da wir diese überprüft haben und diese auch passen).

Vielleicht noch zwei Punkte vornweg, nein, ein Wechsel zu einem anderen Fahrzeug ist von uns nicht gewollt und ja, wir fangen gerade an, das Pferd von hinten aufzusatteln (aber wie am Anfang bereits geschrieben, das ganze Projekt ist eine einzige Herausforderung gewesen). :lol:
Aber wir haben für uns festgestellt: "Einfach kann irgendwie jeder". :roll:


Also denn, wir hoffen, dass uns hier irgendjemand dabei helfen kann, unser Projekt der Reise fortsetzen zu können, sodass wir unsere Reise nicht auf einem Parkplatz verbringen müssen.. :wink:

Beste Grüße
RexOnTour
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#2 

Beitrag von Rexontour »

 Themenstarter

Gibt es denn niemanden, der hierzu helfen kann bzw. antworten kann?? :shock:
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Schnafdolin
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#3 

Beitrag von Schnafdolin »

Mein Gefühl beim Lesen war:
"Da hat sich einer gedankenlos viel zu viele Gedanken gemacht und nun hat er die Scheixxxe".

Rahmen verstärken, auflasten, eintragen lassen wollen, "Herausforderungen" und ein Auto mit Namen.... Viel zu viele nicht psssende Puzzleteile.
Wenn ihr das richtige Fahrzeug für eure Ansprüche (Hattet ihr eigentlich ein Lastenheft, so eine Art Wunschliste der Ausstattung gemacht?) gefunden habt, wird es keine Herausforderungen geben.

Ich würde nochmal von vorn anfangen. Ihr habt viel zu viel sinnloses Zeug da drin. Andere fahren ja mit dem gleichen Auto auch durch die Welt. Ohne viele Vorbereitung, ohne Luxus. Wenn ihr so viel Überladung habt, holt euch einen MB 814 oder 917 4X4. Da passt das alles rein.

Sorry. Meine ehrliche Meinung.

Gruß aus der Lausitz
Martin
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#4 

Beitrag von Alkahest »

Ich muss Martin zustimmen, von außen zumindest sieht es aus, als ob ihr euch ein bisschen verrannt habt… soviel Geld und Mühe für einen 22 Jahre alten Sprinter. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich nach der Lösung der aktuellen Probleme die nächste große Baustelle auftut, ist sehr hoch.
Falls es bei dem Fahrzeug wirklich bleiben soll, würde ich erstmal überlegen, warum ihr so schwer seid. Wahrscheinlich ist es immer noch weniger zeitlicher und finanziellen Aufwand, den Innenausbau im schlimmsten Fall neu zu machen…
Viele Grüße, Michael
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#5 

Beitrag von Sindbad »

Das Kind ist ja bereits ins Brunnen gefallen.
Ich habe einen 316 Wohnmobil ohne Allrad 3,5t
Da sind die Achslasten sind bei knapp 4t 1750 und 2240
Auflastung auf 3,8t ohne weiteres möglich.
Euch bleibt eigentlich nur abspecken übrig.
Wenn ihr das hinbekommt sollte es noch gutgehen.
Warum muss man Wassertank voll machen?
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#6 

Beitrag von Jeroen_R90S »

Ich bin aus Die Niederlanden so kann leider nicht direkt hilfen mit deine Probleme, aber zu einigen deiner Punkten:

1)Beim 411/13/16 und 616 ist das Vorderachskörper auch anders, wir hätten da nicht so lang zurück noch ein Thema darüber.
Beim 616 sogar dazu noch 16" Felgen/Reifen um die 2100kg VA last zu erreichen. M.w. benutzen die Meisten 616 Doppelfeder om die Kiste Horizontal zu setzen, und/oder mehr Federweg zu bekommen.
Der 4x2 411/13/16 Vorderachse ist auch "nür" 1750kg.

5) Wie https://sprinter-forum.de/viewtopic.php?t=27023 hier schön geschrieben is das nicht so einfach möchlich weil beim T1N der 4xx Doppelbereift ist.
Radkasten, Rahmen, Feder- und Stabiaufnamen usw sind alle geänderd. Ich habe ein Baugleiche LT46, bei bedarf kann ich mal Bilder machen.

Im allgemeinen hat der 4xx neben Feder/Stabi's und Achsen noch viele Änderungen, zB Verstärkungen am Rahmen, Materialdicke vom Rahmen, 4-Kolben Bremszangen auf alle Räder, großere Hauptbremszylinder, usw... Zumindest hier in Die Niederlanden werd es ohne Papieren vom Hersteller mit was geändert muß worden und gechecked werden kann, oder ähnliche dazu certifizierte Firma's (wie WDT), unmöchlich zo ein große Auflastung zu bekommen... (was du brauchst, is fast 1t extra dabei)
Schau mal hier, bei WDT (die arbeiten mit VB), obwohl für NCV3/VS30:
https://wdt-services.com/mercedes-benz-sprinter/
https://wdt-services.com/wp-content/upl ... ter-NL.png
[edit] WDT macht das angeblich auch für Deutschland, so veilleicht mal anrufen?

Bei 3,2t Gesamtmasse (meist Rechtse tabelle, GVW) geht max 3,88t.
Wäre es ein 3,5t Sprinter gewesen, hat, zumindest beim WDT hier, 4,2t möchlich gewesen. :(

Jeroen
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Alkahest
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#7 

Beitrag von Alkahest »

Kommt hier eigentlich nochmal ein Update?
Viele Grüße, Michael
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#8 

Beitrag von Rexontour »

 Themenstarter

Hallo,
also um ehrlich zu sein, ist aufgrund der anfänglichen (meines Erachtens eher weniger konstruktiven) Beiträge unser Hilferuf ein wenig untergegangen bzw. waren wir auch etwas beschäftigt, wodurch ein Update von unserer Seite etwas „auf die lange Bank“ geschoben wurde. Hierbei uns einfach nicht falsch verstehen, aber dass das Kind in den Brunnen gefallen ist, wissen wir und benötigen hierzu nicht noch weiter deren Zustimmung. DAS was wir benötigen ist konstruktive Hinweise, wie wir es wieder hinausbekommen.
Vielleicht noch ganz kurz zu dem ein oder anderen – hier genannten – Punkt:
  • Voller Wassertank deswegen, weil unser Fahrzeug auf Autarkie ausgelegt ist und wir uns hierbei nicht selbst einschränken wollen.
  • Dass wir abspecken müssen, wissen wir und haben hierzu auch schon Entscheidungen getroffen. Diese um zusetzen, ist aktuell von der Instandsetzung des Diffs abhängig.
  • Die Entscheidung über solch ein „altes“ Fahrzeug ist ebenfalls bewusst getroffen worden. Immerhin gibts bei einem älteren Fahrzeug nicht so schnell Probleme aufgrund der Technik und die Wahrscheinlichkeit, dass es Ersatzteile – weltweit – gibt, ist etwas höher. Ebenso glauben wir, dass ein älteres Fahrzeug ist vielen Ländern einfacher repariert werden kann, als eins, was viel Elektronik verbaut hat und neuerer ist.
So nun aber zu einem kurzen Update:
  • 1. Wir haben eine Werkstatt gefunden, die unser Diff reparieren wird (und möchte, denn daran hat es wirklich sehr gehapert).
    Wenn der Termin erledigt ist, werden wir hierzu berichten.
  • 2. Wir haben eine Firma gefunden, die unser Fahrzeug auf 4to auflasten kann. Einen Prüfbericht und alles Weitere soll es ebenfalls dazu geben. Dies soll – sofern wir das richtig wiedergeben – mit „speziellen“ Federn ermöglicht werden. Dazu haben wir unsere Unterlagen (Fahrzeugschein, Datenblatt sowie Iglhaut-Unterlagen) eingereicht und das oben genannte Gewicht ist das Limit, was hier herausgekommen ist.
    Auch hierzu werden wir – sobald erledigt – (Mitte September) ein Update schreiben.
Das, was aktuell noch im Raum steht, dass wir noch prüfen wollen (und müssen), ob eine Auflastung der VA möglich und umsetzbar ist. Da wir eine Blattfeder an der VA haben, müsste hier nur noch geklärt werden, ob eine Änderung auf zwei Blattfedern eine Erhöhung der Achslast ermöglicht bzw. sinnvoll erscheint. Vielleicht weiß jemand hier, ob und wie dies möglich wäre...?

Zusatzluftfederung haben wir aktuell aufs Abstellgleis geschoben, da es keine Freigabe von einem Hersteller gibt (zumindest für unser Fahrzeug), was eine Auflastung ermöglicht. Jedoch sind wir uns einig, dass wir irgendwann eine verbauen „wollen“.

So denn, ich hoffe keinen der Punkte vergessen zu haben. :wink:

Beste Grüße
RexOnTour
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#9 

Beitrag von greyhound »

Auch wenn es so nicht weiterhilft:
Das Ganze ist ein psychologisches Problem. Wenn man einmal falsch angefangen hat, will man nicht aufhören, weil:" man hat ja schon jetzt einen solch hohen Aufwand betrieben." Dass jeder weitere Schritt Geld, Zeit, Nerven kostet und dann immer noch nicht das gewünschte Ziel erreicht werden kann, das will man nicht hören.
Sorry für euch, aber das ist die Realität. Nicht an den bisherigen Aufwand denken, das hilft nicht weiter und bringt weder Geld noch Zeit zurück.
Bei verfahrenen Ehepaaren gibt´s den Familientherapeuten.
Was fehlt ist ein Wohnmobil-Ausbau-Therapeut.
Ich will niemand verspotten und ihr habt mein ehrliches Mitleid. Bei meinem selbstorganisierten Ausbau ist viel schiefgelaufen, daher kann ich einige Punkte nachvollziehen.
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#10 

Beitrag von der.harleyman »

Also mal meine Gedanken dazu...
Wie sieht Euer Ausbau denn aus? Zeigt doch mal Fotos. Sowas ist immer interessant... :)
Wie dick sind Eure Möbelplatten? Wie ist die "Decke" verkleidet? Welchen Fußbodenaufbau
habt Ihr drin? Etc. etc. ...
Haut Gewicht raus, ohne Gnade. Auch wenn Ihr es legal mit dem höheren Gewicht
hinbekommt, bedeutet jedes kg weniger mehr Fahrspaß, bessere Steigfähigkeit, weniger
Probleme im Gelände, weniger Verbrauch etc.
Eine Luftfederung an der Hinterachse bringt Euch viel, nämlich Mehrgewicht!!! Glaugt Ihr
denn, dass Kompressor, Federbälge etc. nix wiegen??? Wenn die Kiste ohnehin schon zu
schwer ist, kann man natürlich mit Luft den Hintern schön liften, damit man es nicht mehr
sieht. Technisch ist das der größte Blödsinn, den man machen kann. Dabei geht dann auch
gleich ein viel zu hohes Gewicht über die Bälge auf die Längsträger, die vermutlich später
als Ermüdungserscheinung brechen / reißen werden. So, jetzt seid Ihr wieder dran...! :D

Nachtrag: die Vorderfeder ist meines Wissens nach immer einlagig. Verbessert mich, falls
ich mich irren sollte! Hier ist der nächste Trugschluss verborgen! Selbst wenn eine
zweilagige Feder möglich wäre, bedeutet eine zweite Federlage immer(!) auch mehr Gewicht!
Man kann möglicherweise(!) eine Feder aus z.B. einem 5To verwenden. Diese Maßnahme
allein wird und darf aber nicht zur Erhöhung der Achslast herangezogen werden. Auch der
ganze Rest (Radlager, Achsträger, Vorbau der Karosserie etc. muss die höhere Last tragen.
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Re: UND WIEDER EINE...VA-und-HA-Auflastung

#11 

Beitrag von Schnafdolin »

der.harleyman hat geschrieben: 29 Aug 2023 21:40 Auch der ganze Rest (Radlager, Achsträger, Vorbau der Karosserie etc. muss die höhere Last tragen.
Da setzte meine Idee mit dem 814 oder 917 an. Man kann das Auto bis ans Limit auflasten und dann ebenfalls bis ans Limit beladen und ausbauen- aber man hat damit keinen Spaß mehr. Man kommt nicht vom Fleck, am Berg ist man das "so. Kfz Stauende" und der Verschleiß der dafür ja gar nicht ausgelegten Fahrwerkskomponenten ist viel höher als bei einem gleichwertigen, aber normal beladenen Fahrzeug. Reparaturen unterwegs will niemand und wühlt man mit einem so schwer be- oder überladenen Auto mal im Dreck ein, ist man froh über jedes Kilo weniger.
Unser Ausbau ist nicht schwer, nur einige Teile habe ich aus Siebdruckplatte bauen müssen. Die Möbel sind ansonsten in großen Teilen aus Pappelsperrholz, das extrem leicht ist (allerdings auch leicht zu beschädigen). Mir war wichtiger, viel Wasser mitnehmen zu können (120 Liter) und genügend Zuladung zu haben. Wir haben kein "Wohnmobil", sondern eher ein "Eisenzelt". Das Leben spielt sich eh draußen ab und früher sind wir ausschließlich mit dem Zelt unterwegs gewesen, bevor wir mit einem VW T2 anfingen. Dagegen ist das Eisenzelt purer Luxus.

Gruß aus der Lausitz
Martin
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