Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

Mercedes Sprinter 3 (Typ VS30, Baumuster W907/W910) - ab 2018
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IGL-5030
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Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#1 

Beitrag von IGL-5030 »

 Themenstarter

Hallo zusammen!
Ich bin neu hier im Forum, aber nicht ganz Sprinter unerfahren. Bin seit 1994 überwiegend beruflich mit diversen Modellen unterwegs.
Seit 2014 haben wir den ersten 6 Zylinder (2007), seit 2018 den zweiten 6 Zylinder (Neuwagen) (906) und seit 2020 einen 907er 6 Zylinder (Neuwagen)
im Betrieb. (Jetzt 20.000 km)
Der letzte soll auch als Offroadwohnmobil eingesetzt werden. Die Entscheidung fiel ganz bewusst auf dieses Fahrzeug mit diesem Motor, weil ich bisher nur gute
Erfahrungen damit gemacht habe.
Leider erfüllt der 907 überhaupt nicht mehr meine (zugegebener Weise hohen) Erwartungen.
Der Spritverbrauch ist ca. 30% höher, als bei meinen anderen Sprintern. Liegt zwischen 14,5 (Autobahn Tempomat 105) und 19,5 Litern. (Landstraße)
Allerdings habe ich 245er AT Bereifung, einen Kofferaufbau 3,1m Höhe und Allrad (zuschaltbar).
Trotzdem scheint mir der Verbrauch zu hoch. Bei 130 auf der Autobahn knacke ich locker die 20 Liter.
Was mir aber größere Sorgen bereitet ist, dass auf der Landstraße der Partikelfilter innerhalb von 100 km von 0 auf 100% gefüllt ist. Bei Autobahnfahrt sind es ca. 300 km.
Außerdem habe ich ab und an starkes Ruckeln, meist bei langsamen Bergauffahrten 40-50 Km/h und ca. 1800 Umdrehungen.
Ich habe schon einige Werkstattaufenthalte, wo ausführliche Test durchgeführt wurden, hinter mir.
Angeblich sind alle Werte in Ordnung. Es werden auch keine Fehler abgespeichert. Die AU war auch unauffällig.

Was mich interessieren würde, ob es "Leidgenossen" mit dem gleichen Fahrzeug gibt und wie dort die Erfahrungen sind.
Insbesondere interessieren mich eure Reinigungsintervalle des Partikelfilters.

Meine letzte Hoffnung ist jetzt, hier im Forum weitere Erfahrungswerte zu sammeln und im Besten Fall eine Lösung des Problems zu finden....

Danke für eure Mithilfe!! Ich werde natürlich auch über alle weiteren Erkenntnisse berichten...

Gruß, Heiko
Thomas135
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#2 

Beitrag von Thomas135 »

Hallo Heiko.
Erst mal wilkommen im Sprinter-Forum!
Ich denke Du wirst nicht der einzige sein hier der noch einen der letzten OM642 (mit EuroVI...) gekauft hat eben aus genau den Gründen die Du nennst.
In wie weit sich hier 'Leidensgenossen' outen wird man sehen, aber ich für meinen Teil kann Dir im Grunde beipflichten, wenn auch nicht mit allen Zahlenwerten.
Wir haben auch einen 907 aus 2020 mit Kabine, ähnlich wie in Deinem Avatar. Auch wir sind, na sagen wir mal 'mäßig begeistert' vor allem was den DPF angeht.
Unsere Fahrzeugmaße sind zwar wohl etwas kompakter als Deine (Höhe 2,85m, Reisegewicht max. 3600kg) aber auch wir kennen das Leid mit dem DPF. Rekordwert bei uns war in den Bergen 80km zwischen zwei Regenerationen! Auf der Autobahn in D schaffe ich mittlerweile, wohl nach Softwareupdates, an die 600km wenn es gut läuft.
Was mich an der ganzen Sache aber am meisten ärgert ist der unverschämte Spritverbrauch während den Regenerationen! Im Stand sieht man das ja gut, Verbrauch ist gemütlich mal um ca. Faktor 5 höher als normal. Im Fahrbetrieb ist es natürlich nicht ernsthaft besser: wenn ich sehr defensif fahre schaffe ich den 4x4 Sprinter auf knappe 12l/100km zu fahren. (Reisegeschwindigkeit ca. 100km/h) Das ist eingetlich ok denke ich mit 265er AllTerrains. Aber sobald eine Regenration anläuft (was typisch nach ca 300km ist) bin ich dann gleich mal bei ca. 2l/100km mehr. Was daran sinnig sein soll erschließt sich mir bis heute nicht. Ok, die Euro VI ist erfüllt, aber dann hört es auch schon auf (zumindest mit meinem Verständnis).

Ich denke aber dass da wirklich 'alles in Ordnung' ist von Herstellerseite. Ist halt der Umwelt zu liebe...
Wahrscheinlich wird man kaum eine Lösung finden die legal ist. Einzige Idee die mir bisher kam war, man schaut einmal bei einem guten(!) Motortuner vorbei und fragt den in wie weit man das Verhalten innerhalb der Euro VI Grenzen optimieren kann. Aber das mit dem 'gut' ist halt so eine Sache. Woher willst Du das wissen vorher?...
Aber auf jeden Fall ist es interessant dass sich mal jemand in dieser Art äußert. Bin gespannt ob es neue Infos gibt durch Deinen Threat!

Viele Grüße
THOMAS135
tktoto
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#3 

Beitrag von tktoto »

der Filter setzt sich im Kurzstreckenverkehr schnell zu, 200-300km in kurzen Stücken Fahrstrecke reicht da. Ich habe den Kufatec Dongle, dadurch kann ich das freibrennen manuell starten. Habe gerade wieder erlebt, das nach dem freibrennen der Verbrauch durchaus um o.5-1l sinkt, wenn ich das auf einer längeren Autobahnfahrt bei 80% Füllstand starte. Im Mittel liege ich bei 13l/100km. Autobahn bei 100km/h 12,5l, danach auf 14l ansteigend, immer vollbeladen mit ca. 4,1to unterwegs und den BFG Goodrich 245. Am Anfang war ich auch mal bei 17l, ein Werkstattmeister gab mir den Tipp bei hoher Drehzahl den Freibrennprozess laufen zu lassen, hat geholfen. Da hatte ich noch keinen Dongle.
Ansonsten ist das ganze wohl nur als Witz zu verstehen, der hohe Verbrauch im Freibrennprozess ist unterm Strich dann wohl ein Nullsummenspiel für den Abgasausstoß.
Bin aber mit dem Verbrauch und dem Motorverhalten völlig zufrieden.
Gruß Thomas
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juh
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#4 

Beitrag von juh »

Hallo,
ja so einige Werkstattaufenthalte hatte ich auch am Anfang. Auf meiner Alpentour hatte ich merkwürdige Ruckler bei Drehzahlen unter 2000 und sanfter Beschleunigung, das wurde in der Niederlassung erstmal nicht ernst genommen, da Testfahren in der Ebene alle OK waren. Erst nachdem ich es auf einer Teststrecke im Pfälzer Wald nachvollziehen konnte, die dann diese Strecke mit irgendwelchen angeklemmten Geräten gefahren sind, hatten sie irgendwo "eine Undichtigkeit" beseitigt. Ich habe dann die Werkstatt gewechselt, aber bislang läuft er gut.

Spritverbrauch: ich habe ja nun auch eine nicht gerade windschnittige Form, aber ich kann bei 13,4 Litern liegen (ausgerechnet nach GPS-Strecke, nicht nach Anzeige). Im Regelfall aber so 14 rum. Selbst bei der Alpentour mit Dieselheizungseinsatz und viel Steigungen waren es "nur" 15,5 Liter, Norwegen im Winter mit viel Dieselheizung auch 15,5 rum. Also Dein Verbrauch ist schon außergewöhnlich hoch. Ich habe 18 Zoll AT-Reifen, die sind sicher auch nicht verbrauchsfreundlich (außer Norwegen, da war ab Nordschweden Standardgröße drauf, aber mit Spikes).

DPF habe ich gute Intervalle, meist um 600km, aber manchmal auch knappe 800km.

Vielleicht solltest Du mal die Werkstatt wechseln, ich habe mit der Niederlassung bei uns schlechte Erfahrungen.
Gruß Jürgen
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#5 

Beitrag von MobilLoewe »

juh hat geschrieben: 15 Sep 2023 12:45 ... aber ich kann bei 13,4 Litern liegen (ausgerechnet nach GPS-Strecke, nicht nach Anzeige).
Kann ich soweit bestätigen, 13,2 l über die letzten rund 25.000 Kilometer, allerdings nach Anzeige. Die General AT3 265/60 R18 machen den Sprinter nicht sparsamer, mein Gasfuss ja. So gut wie nie über 100 kmh mit meinem 4,4 Tonner. 😇

Gruß Bernd
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#6 

Beitrag von Thomas135 »

Um das nochmal klar zu stellen: meine Regenerationsintervalle von um 300km sind nich bei Kurzstreckenbetrieb. Ich habe normalerweise überhaupt keine Strecke unter 30km mit dem Sprinter.
Das sind normale Tagesetappen, typisch im Urlaub, die normal immer min 100km+ sind. Dafür aber meist Landstraßen und gerne bergiges Gelände (aber nicht Hochgebirge).
Mein Verbrauchsschnitt über ca. 10tkm liegt auch bei 13,4 - 13,8l/100km.
Und ja, bewusst höhere Drehzahlen zu fahren wenn die Regenration läuft ist hilfreich, das mache ich auch so.
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#7 

Beitrag von orange13 »

Thomas135 hat geschrieben: 15 Sep 2023 10:06 Aber sobald eine Regenration anläuft (was typisch nach ca 300km ist) bin ich dann gleich mal bei ca. 2l/100km mehr. Was daran sinnig sein soll erschließt sich mir bis heute nicht. Ok, die Euro VI ist erfüllt, aber dann hört es auch schon auf (zumindest mit meinem Verständnis).
selbst wenn bei einer Regeneration der Verbrauch um 2l/100km hoch geht, eine Regeneration ist ja in 10-15km erledigt, dann werden dafür gerade mal 0,2 bis 0,3 Liter Diesel zusätzlich verbraucht. Und wenn das 3x pro Tankfüllung passiert summiert es sich auf weniger als einen Liter, also knapp 1% der Tankfüllung. Finde ich jetzt nicht so schlimm, wenn dadurch hinten kein Russ rauskommt.
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#8 

Beitrag von Hallenser »

Das ist so nicht wirklich richtig. Ich fahre nicht (selten) unter 100km am Tag. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei ca 12-13 Liter. An dem Tag wo die Regenration abläuft, ist der Durchscnittsverbrauch bei ca 15-16 Liter - und damit eben für die gesamte gefahrene Strecke und nicht für 15km.

Der Regenerationsintervall lag am Anfang (Neufahrzeug) bei 4-500km jetzt komme ich selten über 200km, bis die Regenration wieder einsetzt - das nervt. Dadurch ist mein Gesmtdurchschnitt der letzten 4tkm auf 14,9Liter gestiegen.
In Norge hatte ich letztens das hier oft beschriebene Geruckel - in Verbindung mit einer Art „Zischgeräusch“ - auf der Rückfahrt durch Schweden bin ich mehrere 100km mit Tempomat gefahren - über 2000 U/Min - dabei sank der Füllgrad vom DPF ohne Regeneration. Nach ca 300km gab es RICHTIG heftige Ruckler, die Drehzahl viel ab, Motorleuchte, ABS-Leuchte, ESP-Leuchte gingen an, Tempomat ohne Funktion - Fahrzeug fuhr aber „normal“, also nicht im Notlauf.
Dann auf der Fähre abgestellt, in Deutschland gestartet, alle Lampen aus, Fahrzeug lief normal. Keine Ruckler mehr bei 1700-2000 U/Min und auf der Heimfahrt und drei Tage danach keine Regenration. Seit der ersten Regeneration nach knapp 600km ist der Regenerationsintervall die wieder bei 200km, teilweise darunter. Gestern erst wieder nach 175km.
Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit dieses blöde AGR-Ventil ausprogrammieren zu lassen - während der Regeneration läuft die Karre nämlich ohne jeden Ruckler…
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Thomas135 (15 Sep 2023 14:48), fuzzy-baer (15 Sep 2023 15:35)
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#9 

Beitrag von proto »

Hallenser hat geschrieben: 15 Sep 2023 14:45 Das ist so nicht wirklich richtig. Ich fahre nicht (selten) unter 100km am Tag. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei ca 12-13 Liter. An dem Tag wo die Regenration abläuft, ist der Durchscnittsverbrauch bei ca 15-16 Liter - und damit eben für die gesamte gefahrene Strecke und nicht für 15km.

Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit dieses blöde AGR-Ventil ausprogrammieren zu lassen - während der Regeneration läuft die Karre nämlich ohne jeden Ruckler…
[/quote
Zuletzt geändert von proto am 16 Sep 2023 14:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#10 

Beitrag von orange13 »

und wie sieht das rechtlich aus? Immerhin ist das ein Eingriff in die Abgasanlage und damit letztendlich auch in die zugelassene Schadstoffklasse.
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#11 

Beitrag von asap »

orange13 hat geschrieben: 15 Sep 2023 23:14 und wie sieht das rechtlich aus?
die Frage sollte man nicht stellen und beantworten .... da es klar sein sollte ...
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#12 

Beitrag von hwhenke »

Hallo,
Bei defensiver Fahrweise mit meinem 419er 4x4 Reisemobil zeigt die Anzeige noch 35 000km einen Durchschnitt von 13,1 Litern an.
Bei einer Fahrweise als "Rasemobil" scheinen mir die genannten Verbrauchswerte völlig normal.
Einfach mal die Gasfuß etwas langsamer drücken lassen, und alles ist besser.
LG Horst
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#13 

Beitrag von juh »

das Ausprogrammieren wäre eine Option, wenn ich mal längere Zeit weiter weg fahren würde ...
Gruß Jürgen
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#14 

Beitrag von loki »

Mein Verbrauch liegt die letzten 10 tkm bei um die 13,5 Liter. Moderate Fahrweise, kaum Autobahn, aber mitunter bergig und ca. 20% unbefestigte Straßen, bei max. gut 100 km/h. Meist ruihges Dahingleiten mit wenig Schalterei im letzten Gang bei 1500-2000 Uprm. Reisegewicht 3700-3800 kg, BFG 245/75 R16 mit 3,2-3,8 bar. Der Verbrauch hängt sicherlich auch von der Gesamtübersetzung ab, ich habe die 3,9-er Achse.
Der DPF regeneriert in den meisten Fällen bei 180-300 km (mit Xentry ausgelesen). Ich achte darauf, die Regeneration nicht zu unterbrechen (oder falls nötig, rechtzeitig vorm Ziel einzuleiten) und anschließend noch einige Kilometer zu fahren. Die Nacheinspritzung zur Temperaturerhöhung des DPF, die auch zur Ölverdünnung führt (beim Diesel nicht ganz so wild), ist durchaus erheblich. Ansonsten laß ich ihn einfach regenerieren, durchaus manchmal auch fast nur im Leerlauf.
Die Abgasrückführung macht bisher nach gut 20 tkm keine Probleme. Ich hab auch kein Ruckeln oder Ähnliches. Der Motor zieht sauber durch, dreht willig hoch und das 7GTronic schaltet wunderbar, nachdem es sich einmal auf die Fahrweise adaptiert hat (ich denke, das ist ein entscheidenter Punkt beim Verbrauch). Ich bin bislang maximal zufrieden. In einigen Tagen kommt der erste MB- Werkstattaufenthalt zum Service A.

Ich habe beim T4 2,5 TDI (ACV) auch immer das AGR stillgelegt und den KAT leergeräumt. Die Folge war und ist mehr Leistung, 7-8 Liter Verbbrauch und Uralttracktorgeruch. Trübungswert interessanterweise unverändert. Ich habe aber die Funktionalität des AGR nach außen immer beibehalten und nur eine Edelstahlplatte zwischengeschraubt.

Man darf halt beim OM642 nicht vergessen, daß der als Euro 4 Motor entwickelt wurde, alles andere wurde nachgeschoben. Beim OM654 wird das sicher anders aussehen.

Aktuell habe ich keinen Grund irgendetwas zu verändern.

Gruß
Walter
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Eisbär
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Re: Erfahrungsaustausch 907 mit 6-Zylinder (642) 4x4

#15 

Beitrag von Eisbär »

Ruckeln in hügeligen Gelände im genannten Bereich kann ich bestätigen, Regeneration Landsrasse bergig jo so 100 km kommt schon hin , Langstrecke eher 1 max 2 mal auf eine Tankfüllung . Verbrauch liege ich auf etwa 40000 km bei etwas unter 12l immer mit etwa 4 t + und L3 H3 Aufbau ( etwa 3.19 hoch , 7m lang ) allerdings sehr wenig Kurzstreckenbetrieb und ich halte mich halbwegs an die StVo baller also nicht mit 125 über die Bahn .Achso mit 225/75
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